Behandeln Sie Ihre Marke wie ein Kind. Sie wird es Ihnen danken.

Integrale Markenführung bedeutet, Ihre Marke zu nähren und wachsen zu lassen. 

Die Geburt einer Marke kann verschiedene Gründe haben. Gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ist es oft ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen einem Produkt oder einer Dienstleistung mit einem Namen. Analog zur Geburt eines Kindes gilt es, die Marke zu einer Persönlichkeit heranwachsen zu lassen. Rahmenbedingungen wie Branche oder Produktkategorie beeinflussen die Entwicklung einer Marke genauso wie innere und äußere Einflüsse aus dem Umfeld der relevanten Marktplätze.

Um im Bild zu bleiben, durchlebt die Marke verschiedene Entwicklungs- und Lebensphasen, in denen auf plötzliche Veränderungen, aber auch auf vorhersehbare Ereignisse reagiert werden muss, um vital zu werden und zu bleiben. Vom Erwerb rein notwendiger Kompetenzen, dem Aufbau einer Persönlichkeit, dem Wachstum bis zur Reife, dem Alter und auch dem möglichen Tod oder der Reanimation einer Marke kann bei einer ganzheitlichen (integralen) Pflege in der Gegenwart gehandelt oder für die Zukunft vorgesorgt werden.

6 Handlungsschwerpunkte für eine starke, lebendige Marke:

Vision
Am Anfang einer Marke steht die Entwicklung einer Vision, eines Lebensentwurfs, der nie fertig wird und sich in ständiger Veränderung befindet. Stete Überprüfung und Feinjustierung sind nötig damit sich Ihre Marke treu bleibt.

Identität
Dem Kind einen Namen geben ist nicht nur ein technischer Akt. Es geht um den richtigen Namen und den Aufbau einer wiedererkennbaren einzigartigen Positionierung. Aussehen, Sprache, Verhalten, Nutzen und Werte – die Persönlichkeit einer Marke muss authentisch und fühlbar sein, das schafft Vertrauen.

Design
Die Markenwahrnehmung erfolgt weitgehend über unsere Sinne. Design hat hier die Aufgabe, Markenfunktion und -position eigenständig persönlichkeitsnah abzubilden und zu kommunizieren.
Gutes Design beeinflusst maßgeblich die Bekanntheit, die Akzeptanz, die Kommunikativität und den Wert einer Marke.

Erlebniswelt
Die Konfrontation mit einer Marke löst im besten Fall positive Assoziationen aus. Bedingung hierfür ist eine konstante Kommunikation an allen Berührungspunkten zwischen Marke und Markennutzer. Die Untersuchung und Bearbeitung der Marken-Erlebniswelt führt zu einer externen Kommunikation über die Marke.

Struktur
Konsequente Planung, Prüfung und Korrektur in allen Lebensphasen sind wichtig für die Glaubwürdigkeit und Authentizität einer Marke. Alle Veränderungen und Weiterentwicklungen sind wünschenswert, müssen aber vereinbar mit dem Markenkern sein. 

Innovationskraft 
Stillstand steht im Widerspruch zum Leben. Eine lebendige Marke muss sich immer wieder anpassen und sich von Zeit zu Zeit neu erfinden. Nur mit Innovation kann Vorsprung geschaffen, gehalten und ausgebaut werden.

Integrale Markenführung endet nie

Pflegen und nähren Sie also Ihre Marke wir ein Kind. Sie werden niemals fertig mit der Entwicklung Ihrer Marke sein, aber Sie werden feststellen, dass eine Marke, egal wie alt, immer jung und erfolgreich sein kann.

Sind Sie reif für neue Mitarbeiter?

Der Wettbewerb um gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter wird schärfer, langjährige Mitarbeiter werden abgeworben und die Personalkosten steigen. Schon jetzt ist der Fachkräftemangel überall spürbar, Aufträge können nicht bearbeitet werden. Personaldienstleister stopfen die Engpässe nur kurzfristig.

Steigern Sie langfristig Ihre Attraktivität als Arbeitgeber.

Wie also erreichen Sie, dass sich mehr Auszubildende oder Fachkräfte für Ihr Unternehmen interessieren? Denn natürlich haben Sie Ansprüche an neue Mitarbeiter und wollen die Auswahl haben.

Ihr Erfolg:

  • Mehr und qualifiziertere Bewerbungen. Fachkräfte, die sich verändern wollen, werden auf Ihr Unternehmen aufmerksam. 
  • Sicherheit in der Personalplanung: Mitarbeiter bleiben Ihnen langfristig erhalten.
  • Nachwuchssicherung: Engagierte Auszubildende suchen sich heute die attraktivsten Angebote aus. 

Mitarbeiter gewinnen – Mitarbeiter begeistern – Mitarbeiter binden.

Setzen Sie deshalb auf langfristig wirksame Strategien und steigern Sie Ihre Attraktivität als Arbeitgeber. Stellen Sie das Thema Mitarbeiter ins Zentrum Ihres Handelns.

  • Zeigen Sie sich: Machen Sie Ihre Leistungen für Kunden und die Belegschaft sichtbar. Nutzen Sie jede Gelegenheit, Ihr Unternehmen zu präsentieren, auf Jobbörsen, Messen, Besuchertagen. 
  • Nutzen Sie die Sozialen Medien und kommunizieren Sie auf Ihrer Internetseite, was Sie ausmacht. 
  • Lernen Sie potentielle Kandidaten in allen Phasen ihrer beruflichen Laufbahn kennen und zeigen Sie Ihnen die Entwicklungschancen in Ihrem Unternehmen auf. 
  • Verlassen Sie sich nicht auf Lohnzusatzleistungen und Sommerfeste. Stellen Sie heraus, wie zukunftsorientiert und leistungsstark Ihr Unternehmen ist. 
  • Arbeiten Sie an Ihrer Unternehmenskultur, fördern Sie den kollegialen Umgang und gemeinsame Ziele aller im Unternehmen.  

Jede positive Erfahrung macht Sie als Arbeitgeber interessanter und attraktiver. Wie Sie sich für neue Mitarbeiter interessant machen, erfahren Sie auch hier in unserem Video. 

5 Schritte zum attraktiven Arbeitgeber:

Neustart: Das FBN erfindet sich neu

Im vergangenen Sommer wurde das FBN zwei Jahre alt. Wir fragten uns, was wir bisher erreicht haben und prüften unseren Anspruch mit der Wirklichkeit. Nicht schlecht: Vieles, was wir uns vorgenommen hatten hatten wir umgesetzt, manches steckte noch in alten Strukturen fest. Zeit, für einen Neuanfang. 

Die ersten Strategie-Meetings haben wir in unserem Logbuch festgehalten. 

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Logbuch 3. Juni 2019
Rums! 
Wir haben die Reißleine gezogen. Weg mit der alten Internetseite! Aber nicht, weil wir gehen – im Gegenteil: Wir starten neu. Das ist befreiend, daraus schöpfen wir Energie und hängen nicht an alten Strukturen fest.

Was war passiert? 
Als wir vor zwei Jahren zusammenkamen, hatten wir viele gute Ideen formuliert. Wir waren acht Leute aus dem Marketing, der Unternehmensstrategie, Wirtschaftsberatung. Eine gute Mischung. 

Wir verstehen uns als Plattform, auf der wir zusammenarbeiten. Kompetenzen zusammenbringen, Synergien nutzen und mehr bieten. Das Fresh Business Network nahm Schwung auf. Wir haben ein Magazin verfasst über Identität und Marke, das großen Anklang bei unseren Kunden fand. Wir haben uns ausprobiert und viel gelernt. 

Wir sind alle in unsere eigenen Unternehmen eingebunden. Das stellt uns immer wieder vor die Aufgabe, unser Engagement, unsere Aufmerksamkeit zu teilen. 

Auf unserer Internetseite haben wir präsentiert, wer wir sind, was wir gemeinsam bieten. Und natürlich, was der Kunde davon hat. Das war nicht schlecht. Aber es war statisch, hatte zu wenig Bewegung. Nach einem Jahr erkannten wir uns dort nicht mehr wieder: Wir haben uns schneller verändert, als unsere Seite. Deshalb haben wir zu Recht einen Schnitt gemacht. 

Sehen, was wird 
Aus unserer Energie können wir jetzt neu aufbauen, Neues erproben und lernen, uns neu erfinden. Wir wissen noch nicht, wo es hingeht, aber wir sind aktiv und lassen uns von dem leiten, was funktioniert. Weiterentwickeln, was gut läuft – verwerfen, was nichts bringt. Nicht nach dem Erfolg schielen, sondern nach dem Nutzen.

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Logbuch 17. Juni 2019
Sind wir eigentlich agil? 
Oh ja, wir arbeiten mit agilen Methoden, aber wir sind für unseren Geschmack noch nicht schnell genug in der Umsetzung. Verharren wir etwa noch in alten Mustern, suchen nach dem perfekten Konzept, bevor wir mit der Umsetzung anfangen? 
Wir sehen: Es ist verdammt schwierig, Agilität zu leben: Man muss es einfach nur machen. Nicht Bedenkenträger sein, sondern Ideengeber.

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Logbuch 1. Juli 2019
Brauchen wir überhaupt eine Webseite? 
Das war eine schwierige Diskussion. Wie wollen wir uns eigentlich in Zukunft präsentieren? Wo bleibt die Agilität, die Bewegung? 
Wir werden unsere Webseite neu erfinden. Sie wird sein wie wir: eine Plattform auf der wir zusammenkommen. Unsere Aktivitäten werden eigenständig um sie herum kreisen. So können wir immer besser werden, Lernen ist wichtiger als Perfektion. Die Kooperationen werden sich nach Bedarf zusammensetzen: Buffet statt Eintopf. Wir sind sehr gespannt. 

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Logbuch 2. August 2019
Mitarbeiter-Strategie: Unser erstes Produkt steht.
Es ist aus der gemeinsamen Überlegung in unserem Netzwerk entstanden, weshalb wir besonders froh darüber sind. Das 1-to-1 Coaching Mitarbeiter Strategie. Unsere Agentur für Marketing – diekomplizen – hat es entwickelt. Wir haben es getestet, verbessert und jetzt ist es da und wurde bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt. 

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Logbuch 6. August 2019
Unsere Idee geht auf. 
Es gibt ein weiteres Produkt. Obwohl unsere Internetseite gerade eine Baustelle ist, ist unser neues Produkt schon jetzt für euch verfügbar. 
Das kostenlose Online-Seminar „Erfolg in einer volatilen Welt“ hilft euch bei der Transformation eures Unternehmens hin zu einer agilen Unternehmensführung. Es wird von unserem Berater, Trainer und Coach Jean Claude Leclere angeboten und wurde von ihm entwickelt. Ihr lernt Techniken der Unternehmensführung kennen, mit denen ihr euer Unternehmen durch die Herausforderungen eines wechselhaften Marktes bringen könnt. 

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Logbuch 13. August 2019
Postmortem oder: Wie kann man eigentlich aus Fehlern lernen? 
Ein Neustart bedeutet auch: nicht wieder in die gleichen Fallen tappen. Deshalb haben wir uns zu einem Postmortem zusammengesetzt. 

Einem was? Genau: einer Rückschau, was schief gelaufen ist. Fehler macht man eh, es wäre also fatal, sie nicht zu nutzen. So erhalten wir hilfreiche Einsichten und entwickeln eine Fehlerkultur in unserem Netzwerk. Das Postmortem folgt dabei natürlich Regeln, um nicht in einer ergebnislosen negativen Diskussion auszuufern.

Was haben wir gelernt:

  • Spannungen: Wir hatten in der Vergangenheit ausufernde Diskussionen ohne Ergebnisse: Jetzt, wo die Gruppe kleiner ist, können wir effizienter arbeiten.
  • Agilität und Diversität: Mit agilen Methoden nutzen wir unsere verschiedenen Kompetenzen besser. Klassische Organisation lassen wir einfach weg.
  • Transparenz und Inspiration: Wir haben die Tools, Innovationen zu entwickeln, wir müssen sie nur effizienter nutzen. Dann werden aus Impulsen fast automatisch Ideen und Konzepte – oder sie werden eben verworfen.